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Aktuelle Meldungen

Rettung aus dem Brandungsgürtel vor Darßer Ort

Im schweren Sturm mit Windgeschwindigkeiten bis 90 Kilometer pro Stunde haben die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Montagabend, 29. August 2011, zwei Menschen vor Darßer Ort aus einer lebensgefährlichen Notlage gerettet. Das neun Meter lange Motorkajütboot (Heimathafen Wismar) der beiden drohte in bis zu vier Meter hohen Wellen im Brandungsgürtel zwischen Ahrenshoop und der Darßspitze zu kentern.




Reeder unter vollen Segeln zum Erfolg

Bei idealen Windverhältnissen starteten am Samstag um 9Uhr 139 Yachten zur 29. Peter Gast Schiffahrtsregatta auf der Ostsee. Schon am Freitag trafen sich die persönlichen Gäste des Veranstalters Peter Gast Shipping in Kappeln in der Halle am Hafen der Werft Henningsen & Steckmest. Beim traditionellen Spanferkelessen konnten sich die Mannschaften finden und Strategien für den nächsten Tag oder die nächsten Monate und Jahre schmieden. Prominente Gäste waren unter anderem Hans-Joachim Otto MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft oder Frank Horch, Senator der Wirtschaftsbehörde Stadt Hamburg.




Neuer Katamaran M32 – Das schnelle Leichtgewicht zum Mitsegeln

Gerade 10Meter lang aber nur 480 Kilo leicht ist der neuer M32 Katamaran, den die Zweirumpf-Experten Helge und Christian Sach am Dienstag in der Travemünde der Presse vorstellten. Und schnell ist er auch, wie Yachting blue Redakteur Marcus Schlichting feststellen durfte. „Bei etwa 2 bis 4 Windstärken sind schon wahnsinnige Geschwindigkeiten mit diesem Katamaran möglich. An der Kreuz nur mit einem Großsegel zu fahren ist zwar auf den ersten Blick ungewohnt, aber ein Vorsegel würde wohl eher Bremsen, wie mir die Sach-Brüder erklärten. Unter Gennaker geht dann aber richtig die Post ab. Ist schon ein spannendes Projekt dieser M32“, berichtet Marcus Schlichting.




Container und All4one nicht zufrieden in Spanien

Trotz eines Finalsiegs verpassten die deutschen Segler am Sonntag (28. August) bei der vierten von fünf Audi MedCup-Regatten des Jahres einen Podiumsplatz. Im spanischen Cartagena belegte Jochen Schümann mit dem Audi Sailing Team powered by All4One (Kiel) nach seinem Gewinn im Juli in Cagliari/Italien nur den vierten Platz und hat dadurch kaum noch Chancen, in der Jahreswertung aufs Treppchen zu kommen. Auch die „Container“ von Udo Schütz aus Selters mit Skipper Markus Wieser (Starnberg), Siegerin vor Marseille/Frankreich bei der zweiten Serie, strauchelte als Fünfte. Auf die saisonbeste „Quantum Racing“ mit Steuermann Ed Baird aus den USA, Dritte in Cartagena, verlor die deutsche TP 52-Yacht 4,5 Punkte und muss nun ihrerseits beim Finale des Audi MedCup Circuit 2011 in Barcelona (12. bis 17. September) „Bronze“ verteidigen.




Irene droht den Osten der USA zu verwüsten

Die Hurrikane-Saison an der amerikanischen Ostküste beginnt mit Hurrikan Irene gleich dramatisch. Die Bewohner von Florida bis New York müssen mit schlimmen Verwüstungen rechnen, nachdem Irene schon auf den Bahamas große Schäden hinterlassen hatte. Am Samstag soll Irene nun auf die Küste von Florida treffen und Yachteigner in der gesamten Region versuchen sich auf den Mega-Sturm vorzubereiten. „Besonders schwierig ist zu entscheiden wie man die Moorings auslegt, da die Windrichtung von Nord auf Süd gehen wird bei dem Sturm. Und bei Geschwindigkeiten von 80 Knoten und mehr könnte man eigentlich gar nicht genug Leinen ausbringen, aber der Boot soll sich ja auch zu dem Wind drehen können“, berichtet ein Eigner auf seiner amerikanischen Homepage.




Drei Schiffbrüchige von Segelyacht entdeckt und gerettet unter der Leitung der DgzRS

Drei schiffbrüchige Angler verdanken ihre Rettung vor der Küste des Ostseebades Dahme der zufälligen Beobachtung ihrer Seenot durch die Besatzung einer Segelyacht. Der Skipper der „Celina“ löste am Sonnabendmorgen, 20. August, eine umfangreiche Rettungsaktion aus, die die Seenotleitung Bremen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) koordinierte.




BSH startete weitere Messungen zum Klimawandel in der Nordsee

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) startete am 8. August in Hamburg seine 14. Gesamtaufnahme der Nordsee. Auf den insgesamt 4.600 Seemeilen langen Vermessungskurs werden 14 Wissenschaftler und Techniker aktuelle ozeanographische und chemische Daten ermitteln und das Seewasser auf die Konzentration ausgewählter künstlicher Radionuklide untersuchen. Die Daten dienen einer aktuellen Zustandsbewertung der Nordsee. Sie ermöglichen den Wissenschaftlern auch, klimabedingte Veränderungen in der Nordsee zu erfassen. Der erste Abschnitt der Reise mit dem irischen Forschungsschiff Celtic Explorer endet in wenigen Tagen am 27. August im norwegischen Bergen, der zweite am 6. September in Hamburg.




Bei Rekordversuch über den Atlantik gekentert

Der Franzose Francis Joyon (55) ist am Montag 22 August um exakt 00 Uhr, 08 Minuten und 10 Sekunden in New York gestartet, um mit seinem knapp 30 Meter langen Maxi-Trimaran IDEC einen neuen Transatlantikrekord (New York - Cap Lizard, UK) aufzustellen. Es gilt die rund 2900 Seemeilen (5370 km) schneller als in 5 Tagen, 19 Stunden, 30 Minuten und 40 Sekunden zu segeln. 2008 stellte sein Landsmann Thomas Coville solo diesen Rekord auf. 1990 benötigte ein Regattaschiff noch knappe 10 Tage für die Überfahrt.




Weltrennen muss Route wegen Piraten ändern

Sicherheitsexperten hatten in den letzten Tagen und Wochen die Organisatoren des Volvo Ocean Race noch einmal eindringlich auf die Piratenproblematik einiger geplanten Routen des Rennens um die Welt hingewiesen. Die erste Etappe wird die Volvo Ocean Renner von Alicante nach Kapstadt führen, die zweite von Kapstadt nach Abu Dhabi. Zu Riskant, wie nun nur wenige Wochen auch die die Organisatoren des Volvo Ocean Race um Regattachef Knut Frostad vor dem Start feststellen mussten. Die Flotte wäre geradewegs durch die gefährlichen Piratengebiete an der Ostküste Afrikas gesegelt und auch das Einlaufen in den persischen Golf gilt ebenfalls durch die Nähe zum Iran als nicht unproblematisch.




Radar-Revolution im neuen Palstek ab dem 31. August

Die Herstellerangaben zum innovativen Broadband­Radar lesen sich wie Navigators Wunschzettel: Unter anderem werden eine sehr geringe Leistungsaufnahme, ein rasches Hochfahren und ein exzellentes Auflösungsvermögen zugesagt – wobei gerade der niedrige Stromverbrauch das Ganze für Segelyachteigner besonders interessant macht. Immer häufiger erreichen uns vor diesem Hintergrund Leseranfragen, ob das Navico­System tatsächlich als Alternative zu konventionellen Yacht­Radaranlagen zu empfehlen wäre. Sven M. Rutter fasst seine Einschätzungen zur Leistungsfähigkeit dieser neuartigen Technologie auf Basis eines eingehenden Praxistests auf der Ostsee zusammen, alles zu lesen im neuem Palstek Nr.5 ab dem 31. August im Zeitschriftenhandel.




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