Klassische Yachten trafen sich auf der Flensburger Förde
Herbstliches Wetter im, laut Kalender, Hochsommer – selbst Schauerböen, Starkwind und Regen konnte die meisten Segler, die mit ihren wunderschönen Klassikern zu den Robbe & Berking Classics nach Flensburg gekommen waren, nicht davon abhalten am Samstag, den 9. Juni, eine Regatta auf der Förde zu segeln. Die Wettfahrtleitung, die in den Händen der beiden Flensburger Segelvereine WSF und SSFH lag, hatte für alle außer den zwei großen Klassen (große Meteryachten und große Kreuzeryachten) eine kurze Bahn auf der Innenförde ausgelegt. Trotz der zwischenzeitlich wirklich sehr ruppigen Bedingungen gab es daher auch keine größeren Schäden zu beklagen, kleineren Bruch hingegen schon.
Glück im Unglück hatten Björn Storsberg und seine Crew an Bord des Sechsers „Aida“, dem unter Spinnaker die Verankerung des Luvbackstags aus der Bodenwrange unter Deck riss – der Mast machte einen Satz nach vorne, ging aber nicht verloren weil das Deck den abgerissenen Backstagsblock auffing. Eine Schrecksekunde, die auch dramatischer hätte enden können, aber das Ende des Rennens war es für die „Aida“ leider trotzdem. In dieser Gruppe gewann Lokalmatador Kai Wohlenberg mit seinem 5.5er „Chaje II“. Bei den großen Meter-Yachten lag am Ende der 12er „Sphinx“ von Jochen Frank und Gorm Gondesen vor dem Achter „Feo“ und der dänischen „Thea“ vorne.
Veröffentlicht: 14. Juni 2012







