Citymarina Stralsund

Es hat schon einen ganz besonderen Reiz, in unmittelbarer Nachbarschaft einer Hansestadt seine Yacht festzumachen. Stralsund atmet Geschichte. Die Altstadt, ein UNESCO-Weltkulturerbe, ist nur einen Katzensprung von der Citymarina entfernt. Hier bummelt man zwischen Backsteingotik und Baudenkmälern der Hansezeit und kommt aus dem Staunen nicht heraus. Als Pflichtbesuche bitte in das Logbuch eintragen: das Deutsche Meeresmuseum mit seinen Aquarien, das Rathaus, die St. Nikolai-, St. Jakobi- und Marienkirche – um nur eine Handvoll aufzuzählen.

Es gibt jede Menge mehr zu entdecken. Die Citymarina bildet den idealen Ausgangsort für einen historischen Entdeckungsrundgang, ist aber zugleich ein perfekter Ausgangspunkt für Törns in die Boddengewässer. Schon der Beiname „Tor zur Insel Rügen“ weist die Richtung. Direkt vor der Hafeneinfahrt liegt die Insel mit ihrer zerklüfteten Küste, die von der stillen Ankerbucht bis zum mondänen Seebad so vielseitig ist wie kaum eine andere Insel. Im Westen schließt sich die Halbinselkette Fischland-Darß-Zingst an den Strelasund an. Sie gehört zum Teil zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Nicht auszulassen ist das Kleinod Hiddensee, das auch mit dem Ausflugsdampfer angesteuert werden kann.

Angelaufen werden kann die Citymarine Stralsund bei Tag und Nacht über das gut betonnte und befeuerte Strelasund-Fahrwasser. Wer aus dem Greifswalder Bodden kommt, muss allerdings die Öffnungszeiten der Ziegelgrabenbrücke beachten.

In der Marina liegt man wie in Abrahams Schoß hinter einer 450 Meter langen Mole, die vor Nordwind schützt, und einem Wellenbrecher, der den Schwell aus westlichen Richtungen verhindert. Festgemacht wird an Schwimmstegen (Nordmole) oder an der Südseite der Mole (Ostteil) direkt am Kai im Päckchen. Die Wassertiefen betragen zwischen 1,3 und 3,5 Meter. Die Schwimmstege des Hafens sind über bewegliche Landzugänge zu erreichen, die sich gegebenenfalls wechselnden Wasserständen anpassen. Alle Stege sind mit Strom- und Wasseranschlüssen ausgestattet, der Internetzugang ist durch die Marina-eigenen W-Lan-Anschlüsse gegeben. Für das leibliche Wohl sorgt ein Lebensmittellieferservice und Guido, der Wirt vom „Fischermanns“ gleich gegenüber. Am Kai südlich der Citymarina liegt ein Frachtschiff, auf dessen Ladeluke das Vorpommersche Landestheater im Sommer eine Seebühne einrichtet. Ein paar Schritte weiter ist der Großsegler Gorch Fock I festgemacht, der besichtigt werden kann.

Citymarina Stralsund
Telefon 0 38 31 – 444 978 oder 039 823 – 26688
stralsund@rundtoern-marinas.de, www.rundtoern-Marinas.de

BO-B0030.jpg
Tags: ,
Veröffentlicht: 12. Dezember 2009

PALSTEK is powered by WordPress, Theme based on branfordmagazine, inspired by D. Hoyt / Mimbo theme